Teammanagerbericht: VFB Sattenhausen

01.05.2015

VfB Sattenhausen bezwingt SG Pferdeberg mit 6:1

1. Kreisklasse Mitte | Teammanagerbericht VFB Sattenhausen

Auf regennassem Platz hat der VfB Sattenhausen sein gestriges Nachholspiel gegen die SG Pferdeberg mit 6:1 gewonnen.


Die nächste Regenschlacht bahnte sich an, als nach herrlichem Sonnenschein der Himmel gegen 16.00 Uhr seine Pforten öffnete. Beide Mannschaften begannen druckvoll um 18.30 Uhr ihr Spiel in Tiftlingerode. Bereits nach 4 Minuten kam der VfB Sattenhausen zu seiner ersten großen Chance, als der Torwart der Pferdeberger nur mit einer reflexartigen Fußabwehr einen Ball von Daniel Ebers knapp am Tor vorbei lenken konnte. Die anschließende Ecke köpfte Niklas Schütz knapp über das Tor drüber. Zwei Minuten später ein weiterer Kopfball von Ali Karakaya. Auch hier fehlten nur Zentimeter an der Latte. 3 gute Chancen in 3 Minuten. 3 Mal ganz knapp und jedem war klar, es lohnt sich den Regen auszuhalten.
In der 10. Minute wiederholte Daniel Ebers seinen tanzenden Lauf auf das Pferdeberger Tor und zwang den Torwart noch einmal zu einer dem Handball nachempfundenen Fußabwehr.
Obwohl Pferdeberg gut mithielt hatte Tarek Atriss in der 17. Minute die nächste große Chance auf dem Fuß. Gehalten. Erst in der 22. Minute fiel das 1. Tor für den VfB. Chancenverhältnis zu diesem Zeitpunkt 5:0 für Sattenhausen. Nach einer scharf vors Tor gezirkelten Ecke köpfte ein Spieler der SG den Ball ins eigene Tor.
Pferdeberg ließ keinesfalls nach und so brauchte es bis zur 33. Minute, bis Daniel Ebers erneut zu einer wirklichen Chance kam, den Ball aber knapp am Tor vorbei legte. In der 36. Minute ließ der Torwart der Pferdeberger den Ball nach einem hart geschossenen Freistoß von Daniel Ebers abklatschen und hatte Glück, dass er im Nachfassen eine Idee schneller war als der Sturm des VfB. 3 Minuten vor der Halbzeit dann erneut eine Freistoßsituation, diesmal getreten von Ali Karakaya. Zentimeter fehlten einmal wieder an der Latte. Maßnehmen war dies in den ersten 45 Minuten. Nichts anderes möchte ich den Lesern gedanklich als Interpretation zur Halbzeit mitgeben.
Pferdeberg spielte gut mit, kam 3 Mal vor das Tor des VfB und gab sich zu keiner Zeit auf. Es war ein ansehnliches Spiel, nahezu auf Augenhöhe, wenn man das Chancenverhältnis nicht mit bewertet. Offizieller Spielstand zur Halbzeit: 0:1.
Die Mannschaft stand noch nicht wirklich wieder auf dem Platz. Und ich, der Redakteur, hatte es gerade bis hinter das Tor der Pferdeberger geschafft. In der 1. Reihe stehend konnte ich einen Freistoß von Tarek Atriss miterleben, wie der Ball aus 22 Metern an der Mauer und mir vorbei kam. 3 Mal dürfen sie raten liebe Leser, was passiert war und warum alle VfB er jubelten. 46. Minute; ein Hammer.
Direkt nach dem Wiederanstoß bekam Daniel Scheibert den sofort eroberten Ball zugespielt und überlupfte mit gaaaaaanz viel Gefühl 2 Abwehrspieler samt Torwart. Der Ball fiel aus 20 Metern Distanz butterweich an den Innenpfosten und sprang ins Tor. Was für ein Auftakt in der 2. Halbzeit nach nur 47. Minuten.
In der 52. Minute hatte auch Daniel Ebers seine Präzision wieder gefunden. Nach tollem Zuspiel über zwei Stationen, ausgehend von Malte Büermann und Ali Karakaya schob er zum 4:0 ein.
In der 53. Minute wechselte der VfB zum ersten Mal. Tarek Atriss ging vom Platz und Alexander Bindseil kam. 3 Minuten später folgte Lars Germershausen für Tobias Diederich. In der 63. Minute der letzte Wechsel. Dennis Eggert kam für Daniel Scheibert. In dieser Spielphase passierte auch nicht viel, denn der VfB hatte die Partie nun zweifelsfrei im Griff.
In der 65. Minute verköstigte uns Daniel Ebers dann mit dem 5:0. Im Mittelfeld hatte Ali Karakaya den Ball erobert und legte einen Sprint bis an den 16 er hin, spielte auf Daniel Ebers ab, der noch 5 Schritte mit dem Ball nach außen ging und den Ball dann mit Außenrist am Torwart auf das lange Eck vorbei legte.
Liebe Leser, sie erinnern sich noch an das Thema zur Halbzeit: Maßnehmen. In der 75. Minute bekam der VfB einen Freistoß zugesprochen. Entfernung zum Tor: 30 Meter. Was soll ich ihnen an dieser Stelle über einen Strahl erzählen, der nur durch aerodynamisch abgeleitetes Wasser zu sehen war und das 6:0 markierte? Vielleicht noch den Torschützen – Ali Karakaya!
Der VfB spielte souverän und hatte die Zeit auf seiner Seite. In der 80. Minute die letzte Großchance, ebenfalls durch unseren Spielertrainer eingeleitet, der den Ball nach einem 30 Meter Sprint auf Lars Germershausen abspielte, dieser den Ball auf dem nassen Rasen aber nicht kontrollieren konnte und vom Abwehrspieler abgegrätscht bekam.
Eine Unachtsamkeit leistete sich der VfB dann doch noch in der 84. Minute. Nach einem Ballverlust am gegnerischen 16 er konterte Pferdeberg blitz schnell und erzielte mit einem sehenswerten Spielzug den Ehrentreffer.
Bis zum pünktlichen Abpfiff passierte dann nicht mehr viel. Beide Mannschaften nahmen das Ergebnis hin und sehnten sich nach einer heißen Dusche.

In der 1. Halbzeit muss man dem Gegner eine starke Gegenwehr attestieren, die dann dem Ansturm des VfB in der 2. Halbzeit nicht mehr stand hielt. Auf Grund der 2. Halbzeit ein absolut verdienter Auswärtssieg des VfB Sattenhausen.

Trotz miesem Wetter und relativer Kälte fragt man sich wirklich, wer an solchen Tagen die Hunde raus gelassen hat. Who ???

Ahh-huuu !!!

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