Teammanagerbericht: SV RW Ballenhausen

23.09.2013

WAHNSINN!!!

Ja der Wahnsinn begann schon bei der Abfahrt in Ballenhausen, denn die Spielerinnen und einige ihrer Fans starteten von dort aus gemeinsam mit einem Bus Richtung Renshausen. Schon allein das Feeling und die Stimmung auf der Hinfahrt waren es wert so etwas Unglaubliches erleben zu dürfen.
Alle waren motiviert bis in die Fußspitzen und man wollte natürlich 3 Punkte mit nach Hause nehmen. Es fielen 5 Tore an diesem Tage und alle geschossen von Ballenhausen.
Renshausen hatte in der ersten Halbzeit keine Auswechselspielerin und Ballenhausen genügend auf der Bank, so dass doch ein Sieg drin sein müsste. In den ersten Minuten sah auch alles danach aus. In der Vorwärtsbewegung Richtung Tor war auch schnell klar wer hier die spielführende Mannschaft sein wird.
Es ging nur in Richtung des Renshäuser Tores, die zu Beginn nur mit der Abwehrarbeit beschäftigt waren. Nach 20 Min. war es soweit, Brigitte Bachmann passte auf Michelle Hasenohr und die wuselte sich durch und legte den Ball ins gegnerische Tor. Sie hat wieder getroffen! Die Abschläge der Renshäuserinnen wurden zum Großteil abgefangen, so dass sie in Halbzeit 1 selten auf das Tor von Fabienne Debschütz kamen. Durch die geringe Offensive der Damen aus Renshausen konnten sich auch die Abwehrspielerinnen nach vorn mit einschalten. So kam Susanne Baumann oft über links zur Flanke oder gar zum Torschuss. Sie machte ein super Spiel und zeigte, dass sie durchaus technisch sehr begabt ist, denn sie dribbelte ihre Gegnerinnen einfach aus und ging beherzt Richtung Tor. 4 Min. nach dem ersten Tor sollte dann schon das zweite folgen. Monika Niemeyer-Rosenthal schoss eine wunderbare Ecke direkt in den 16´er und wer stand dort, na klar Michelle Hasenohr, die sich heute wieder doppelt mit ihrer Mannschaft und den Fans freuen durfte. Die Eckgeberin schoss zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Bogenlampe aus der eigenen Hälfte, die gefährlich aufs Tor ging, aber von der Torfrau aus Renshausen geklärt werden konnte. Die Kräfte konnten gespart werden, denn Thomas Thielert konnte munter durch wechseln. Man hatte durchaus noch einige Chancen zu diesem Zeitpunkt zu erhöhen und hätte etwas für das Torverhältnis machen können, aber leider war man teilweise zu verspielt und suchte auch zu wenig den Abschluss aus der hinteren Reihe.
Daniela Pogrzeba und Manuela Hartmann kamen ins Spiel. Alle zeigten den Willen zu gewinnen. So folgte auch das 0:3, auf den Boden erkämpfte sich Doreen Martin den Ball, den sie irgendwie zu Susanne Baumann passte, die wiederum auf Daniela Pogrzeba, die nach zwei Hacken dann das Tor sah und einfach mal schoss; da war es, das Tor für sie! Im Anschluss wurden Doreen Martin, die im linken Mittelfeld spielte und Monika Niemeyer-Rosenthal ausgewechselt für Janina Bode und Katja Stockfisch. In Ansätzen zeigte man doch ganz ansehnlichen Fußball und war den Renshäuserinnen überlegen. Die kurze Umstellung sollte nichts an dem Drang nach vorn ändern. Einige Spielerinnen waren auf ihren neuen Positionen noch unsicher und wussten natürlich nicht immer ob sie richtig stehen oder laufen, aber das wird sich sicherlich noch verbessern in den folgenden Spielen. Es sollte dann der Halbzeitpfiff folgen und der Trainer war durchaus zufrieden mit dem was er bisher gesehen hatte.
Alle waren entspannt und freuten sich auf die zweite Halbzeit.
Die Startmannschaft begann wieder und es ging über rechts, durch die Mitte, zum Teil schöne Pässe in die Tiefe und tolle Hereingaben, die bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Abnehmer fanden. Doreen Martin schoss einen Freistoß an der Mauer, doch leider auch knapp am Tor vorbei. Und weil sie es nicht in das gegnerische Tor schaffte, dachte sie sich probiere ich es mit dem eigenen Tor. Ein Abschlag der Renshäuserinnen wollte sie annehmen, tat sie auch mit dem Fuß, aber er flog nach hinten. Daniela Pogrzeba, die mittlerweile für die bereits angeschlagene ins Spiel gestartete Fabienne Debschütz im Tor stand, sprang hoch, konnte aber nichts machen. Von den Fans als Tor des Monats betitelt, sollte dann doch wieder ein Lächeln in ihr Gesicht zaubern. Zum Glück war dieses nicht spielentscheidend.
Katja Stockfisch, als Sturmspitze wieder im Spiel, wurde immer gesucht von ihren Mitspielerinnen. Brigitte Bachmann fand sie schlussendlich und mit einer sehenswerten Hereingabe von rechts nach links. Da die Gegnerinnen einfach stehen bliebn, dachte sich Katja Stockfisch dann sprinte ich mal los. Sie rutschte über den Rasen und aus einem sehr spitzen Winkel schaffte sie es den Ball Richtung Tor zu schieben. Die Torfrau war überrascht, wurde getunnelt und der Ball landete in den Maschen! Vor Freude wusste sie gar nicht wohin sie laufen sollte, fand dann aber ihre Mitspielerinnen!
Viel mehr Chancen sollten dann nicht mehr folgen. Der Abpfiff nahte und man war glücklich diese 3 Punkte geholt zu haben.

Am kommenden Sonntag, den 29.09.2013 empfangen die Ballenhäuserinnen um 12 Uhr Bovenden.


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