Starke Eisenbahner erzielen vier Tore in 21 Minuten
Von Beginn an waren die Rot-Weißen sehr engagiert und hatten ein riesigen Vorteil im Mittelfeld gegenüber den Barterödern. Das Mittelfeld der Eisenbahner war sehr variabel und bewegte sich viel. Daraus resultierten von Beginn an bereits Torchancen und so kam es, dass S. Bähre bereits nach 6 Minuten den Ball mit dem linken Fuß an den Pfosten setzte. In Folge dieser Chance wurden mehrere Chancen erspielt, jedoch wurde keine konsequent zu Ende gespielt. Aus einer sehr sicher stehenden Defensive wurde herausgespielt und in der 12. Minute spielt S. Bähre einen starken Pass durch die Lücke auf die rechte Außenbahn auf C. Wegener, der den Ball flach in das Zentrum des Strafraumes brachte. J. Bodenburg konnte diese Hereingabe allerdings nicht verwerten, der Ball rollte jedoch durch den Strafraum der Gastmannschaft. R. Lucaci musste somit nur noch einschieben, das hochverdiente 1:0 war gefallen. Bereits vier Minuten später markierte M. Sapara das 2:0. Barterode versuchte mit langen Bällen gefährlich zu werden, jedoch wurden diese Versuche von der sehr wachsamen Abwehr der Eisenbahner oder dem gut mitspielenden Torwart D. Wiebke entschärft. In der 22. Spielminute bekam der ESV einen Freistoß an der rechten Strafraumecke des Gegners. Über den Platz hallte es: "Sehr schönes Tor, Mike!". Es war der zur Zeit verletzte Eisenbahner S. Elges. Diese Ankündigung machte M. Sapara wahr und versenkte den Ball im linken Winkel. Der Schiedsrichter gab nach einem Allerweltsfoul am stärksten barteröder Spieler Freistoß am Strafraum der Grün-Weißen und S. Bähre sah die gelbe Karte. Nach einem Pass in die Spitze erzielte der durchsetzungsstarke R. Lucaci das 4:0 in der 33. Minute. Einen Freistoß von S. Bähre aus halblinker Position konnte der falsch postierte Torhüter des Barteröder an die Latte und somit über das Tor abwehren. ESV-Spieler J. Eisvogel sah ebenfalls die gelbe Karte. Somit ging es mit dem Ergebnis 4:0 in die Halbzeit. Bedingt durch einige Wechsel auf Seiten der Eisenbahner verflachte das Spiel etwas und die Gäste bekamen ein wenig mehr Raum für ihr Spiel. Barterode nutzte vor allem die rechte Angriffsseite, um gefährlich zu werden. D. Wiebke im rot-weißen Tor entschärfte jedoch jegliche Torchance. Nach Eckbällen hatte Barterode einige gute Chancen, jedoch konnte keine genutzt werden. Kurz nach seiner Wiedereinwechslung erzielte P. Kloos mit seinem rechten Außenrist das 5:0. Es waren 84 Minuten gespielt. Nach einem Steilpass in die Spitze der Grün-Weißen lief ein barteröder Spieler dem bereits verwarnten J. Eisvogel von hinten auf, woraufhin der Schiedsrichter pfiff und den ESV-Spieler mit gelb-rot vorzeitig duschen schickte. Der daraus resultierende Freistoß aus ca. 16,5 Meter Torentfernung wurde jedoch vergeben. Die 2. Mannschaft des ESV Rot-Weiß Göttingens hat nun nach elf absolvierten Spielen 29 Punkte errungen und hat ein Torverhältnis von 57:16. Man bleibt auf Platz 1 und hat zwei Punkte Vorsprung auf die SG GW Hagenberg, welche jedoch zwei Spiele mehr absolviert hat. Die TSV aus Obernjesa hat bei gleich vielen Spielen wie der ESV fünf Punkte Rückstand.
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