27.08.2018

Offensive in Bestform - lokaler Defensivrekord

2. Kreisklasse Nord: SG Herberhausen/Roringen - SV BW Bilshausen II 5:0 (2:0)

Das gestrige Spiel war für die angereisten Fans sahnig mit anzusehen. Bei bestem Fußballwetter zeigte die SG HeRo den Gästen gleich zu Beginn, dass hier und heute nichts zu holen ist. Das Team bestach durch Kompaktheit im frühen Pressing gegen einen Gegner, der in der letzten Saison für sein Spiel auf Augenhöhe und Gefahr nach Standards bekannt war. So eine Kompaktheit kennt man üblicherweise nur aus der Werkstoffkunde im Ingenieurwesen. Auf dem Geläuf des Herberhäuser Schlachthofes unter Druck gegen einen Nils Roth - scheinbar auf Speed, tatsächlich aber nur auf Bacardi Cola, gegen einen vor Spielfreude strotzenden Peters und gegen die cleveren Blondinen Witting und Krengel ist ein Spielaufbau am gestrigen Tage einfach ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

Spielbericht von der SG Herberhausen/Roringen

Das hohe Pressing erlaubte in der zweiten Minute das 1:0 durch Jannes Präkelt, der nach langem Urlaubsaufenthalt auch mal wieder on fire ist. Keine 5 Minuten später Witting mit einem wunderbaren Schlenzer.
Wäre es so weitergegangen, dann ach du Herrgott. Bilshausen fand nun aber ins Spiel und setzte einiges entgegen. Bekannt für ihre ekelhaften hohen Bälle in einen Graubereich, in dem sich Verteidiger und Torwart auf ihre Zuständigkeit spontan einigen müssen, wurden die Gäste zweimal gefährlich. Dennoch strahlte die Herberhäuser Defensive eine beständige Ruhe aus, wie man sie schon seit Jahren nicht mehr beobachtet hat.
In Halbzeit 2 wurde der Gegner endgültig geknackt. Ein Tor durch Krengel, 2 Tore durch Nils Roth auf die Herberhäuser Südkurve und ja verdammt, er hat diesen hässlichen Dele Alli Jubel gemacht.
Tufan Durmus im Ligadebut konnte sich für einen gehaltenen Elfmeter in Halbzeit zwei auf die Schulter klopfen.
Vier Pflichtspiele ohne Gegentor. Wir drohen abzuheben, aber das passiert nicht. Auf unserem Teppich sitzt ein Klotz, der ein Abheben physikalisch nicht zulässt. Und der heißt Bruno Kassenbrock. „Die Tendenz stimmt, wir sind aber immer noch nicht bei unseren 100%. Wir müssen weiter an uns arbeiten.“

Fakt ist: Wir haben einen bombastischen Start hingelegt, aber wir haben technisch gesehen noch gar nichts erreicht. Die schweren Spiele kommen erst noch.

Zufriedenheit kommt wannanders. Wir wollen mehr.

Nächsten Sonntag: Auswärtsspiel in Bad Grund bei FC Westharz.

Schöne Woche als amtierender Spitzenreiter.

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