Niedersachsenpokal

Oberliga-Spitzenreiter wirft Eisenbahnerinnen aus dem Pokal

01. November 2022, 16:54 Uhr

Die einzig in der Frauen-Oberliga verbliebene Mannschaft unseres Fußballkreises, der ESV Rot-Weiß Göttingen, ist im Achtelfinale aus dem Niedersachsenpokal  ausgeschieden. Das Team von Trainer Kevin Martin unterlag am Sonntag-Morgen auf eigenem Platz dem Spitzenreiter der Oberliga, Eintracht Braunschweig. Während sich die Göttinger nun ganz auf die Meisterschaft konzentrieren können, empfängt der Gast im Viertelfinale im April kommenden Jahres den Tabellenführer der West-Staffel der Oberliga, BW Hollage.

Eintracht Braunschweig ging bereits nach sechs Minuten durch Dorothea Prießnitz in Führung. Der Gast war im ersten Abschnitt spielbestimmend und beherrschte die Szenerie. Die Eisenbahnerinnen kamen nur vereinzelt zu eigenen Chancen. Mit zunehmender Spieldauer jedoch schaffte es der ESV, Gleichwertigkeit zu erzielen. Gerade in die gute Phase der Hausherrinnen hinein gelang den Gästen das 2:0. Ausgerechnet Gesa Radtke, die zuletzt bei Eintracht Northeim und zuvor beim FFC Renshausen und dem TSV Groß Schneen in unserer Region spielte, erzielte die den Treffer in der 34. Minute. Mit der 2:0-Führung für die Gäste ging es in die Halbzeitpause.


Nach dem Wechsel wurde der ESV Rot-Weiß immer besser. Mehrfach standen die Frauen aussichtsreich im Strafraum der Gäste. Doch im Abschluss zeigte der Oberliga-Siebte deutliche Schwächen. So verstrich die zweite Halbzeit ohne einen weiteren Treffer. Nach 90 Minuten stand der Gast aus Braunschweig als Sieger fest und zog damit in das Viertelfinale des Niedersachsenpokals ein.

Die Foto-Galerie der Partie (oder auf das Titelfoto klicken)

Für den ESV Rot-Weiß Göttingen geht es am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten SG Rodenberg in der Oberliga weiter. Anstoß an der Grätzelstraße ist 10:30 Uhr.

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