08.03.2019

Das Landesliga-Wochenende

Landesliga: Vorschau für das kommende Wochenende

Die Landesliga wird an diesem Wochenende mit wichtigen Spielen im Kampf um den Klassenerhalt fortgesetzt. Aktuell rangieren zwei Teams unserer Region auf Abstiegsplätzen – der TSV Landolfshausen/Seulingen 2018 (20 Punkte) und der SCW Göttingen (21). Der SC Hainberg (23) hat zwei Punkte Vorsprung vor der gefährdeten Zone, der 1. SC Göttingen 05 (24) drei. Lediglich der Oberliga-Absteiger SVG Göttingen mit 30 Punkten liegt aktuell in gesicherten Gefilden. Allerdings ist die Tabelle aktuell durch die unterschiedliche Anzahl an ausgetragenen Spielen nur schwer zu interpretieren. Im Fokus des Interesses der Fußballöffentlichkeit in Südniedersachsen dürften am Sonntag das Südniedersachsen-Derby zwischen dem 1. SC Göttingen 05 und das wichtige Spiel des SC Hainberg auf eigenem Platz gegen den Vorletzten SV Reislingen-Neuhaus stehen. Der SCW reist zum TSV Germania Lamme und die SVG Göttingen zum Tabellennachbarn TSC Vahdet Braunschweig.

1. SC Göttingen 05 – TSV Landolfshausen/Seulingen 2018 (Sonntag, 15:00 Uhr)

Die Ausgangslage vor dem Südniedersachsen-Derby ist klar: Der Gastgeber ist der Favorit. Nicht nur, weil er in der Tabelle vier Punkte vor dem TSV liegt, die Gäste sind recht auswärtsschwach, konnten auf fremden Platz bisher nur sechs Punkte aus neun Spielen erringen – der einzige Auswärtssieg gelang beim ersten Spiel dieses Jahre bei Fortuna Lebenstedt. Das Team vom Trainerduo Philipp Käschel und Gerbi Kaplan hingegen konnte 19 seiner 24 Punkte auf heimischen Terrain erringen. Ein anderer Fakt, der für die schwarz-gelben Kicker spricht: In schöner Regelmäßigkeit wechseln beim 05-Team Siege und Niederlagen ab. Nach der knappen Niederlage am letzten Sonntag beim Spitzenreiter FT Braunschweig (0:2) müsste also jetzt wieder ein Sieg folgen. Doch auch der TSV Landolfshausen dürfte nach dem 5:0-Sieg vor zwei Wochen bei Fortuna Lebenstedt voller Selbstvertrauen die Auswärtsaufgabe im Maschpark angehen. Dennis Erkner, SVG-Trainer, lobte den TSV und dessen neuen Trainer Marco Wehr angesichts der im Internet zu sehenden bewegten Bilder der Partie in Lebenstedt in den höchsten Tönen. Das Hinspiel zwischen dem TSV Landolfshausen/Seulingen und dem 1. SC Göttingen 05 endete 1:1.

SC Hainberg – SV Reislingen-Neuhaus (Sonntag, 15:00 Uhr)

Der SC Hainberg hat, nach einem guten Jahresabschluss mit acht Punkten aus vier Spielen, mit zwei Niederlagen im neuen Jahr seine gute Ausgangsposition eingebüßt. Nur noch zwei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen weist das Team von Trainer Oliver Hille auf. Und von dort drängen mit jüngsten Erfolgen fast alle Teams in Richtung rettendes Ufer. Höchste Zeit für die Mannschaft von den Zietenterrassen, wieder einen Sieg einzufahren. Gegen den Vorletzten SV Reislingen-Neuhaus darf es deshalb nur eine klare Ansage geben: Die drei Punkte müssen auf dem Hainberg bleiben! Reislingen-Neuhaus hat die letzten vier Spiele allesamt verloren, am vergangenen Sonntag gab es im Keller-Duell gegen den Goslarer SC eine 4:5-Heimniederlage. Der Gast aus Wolfsburg hat mit 57 Gegentoren die zweischwächste Defensive. Allerdings traf Reislingen-Neuhaus auch schon 38-mal in des Gegners Netz, ein Tor mehr, als der SC Hainberg. Sechs davon erzielte das sonntägliche Gäste-Team im Hinspiel. Damals wurde der SC Hainberg beim 2:6 nach allen Regeln der Kunst versohlt. Eine Revanche für die Schmach ist am Sonntag angebracht!

TSV Germania Lamme – SCW Göttingen (Sonntag, 15:00 Uhr)

Das Hinspiel zwischen dem SCW Göttingen und dem Aufsteiger aus Braunschweig endete mit einem deutlichen 6:2-Sieg der Gäste. Nun reist das Zimmermann-Team, auf einem Abstiegsplatz liegend, zum Rückspiel. Eine klare Angelegenheit für den TSV Germania Lamme? Könnte man meinen. Wenn da nicht der Sensations-Sieg des Zimmermann-Teams am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten und Oberliga-Absteiger SSV Vorsfeld gewesen wäre. Nach vier Niederlagen in Folge hat sich die „Schießbude“ der Liga zurückgemeldet. Den Rückenwind gilt es am Sonntag zu nutzen, um die Abstiegsplätze so schnell wie möglich verlassen zu können. Denn der SCW Göttingen hat mit 21 Spielen die meisten der gesamten Liga absolviert. Die Reisen in die Fremde waren allerdings bisher von wenig Erfolg gekrönt. Von zehn Spielen auf des Gegners Platz konnten die Nordstädter nur zwei Punkte entführen, achtmal verloren sie. Diese Auswärtsschwäche müssen die Weender beseitigen, um den Klassenerhalt noch erkämpfen zu können. Ein wenig Hoffnung dürfte die Heimbilanz des TSV bereiten: In 10 Spielen konnte das Team aus Braunschweig nur dreimal gewinnen.

TSC Vahdet Braunschweig – SVG Göttingen (Sonntag, 15:00 Uhr)

Nach dem lockeren 8:0 gegen das neue Schlusslicht Fortuna Lebenstedt geht es für das Team von Trainer Dennis Erkner nun vor einer echten Bewährungsprobe. Die Reise geht zum Tabellennachbarn TSC Vahdet Braunschweig, aktuell Tabellenvierter. Bei einem Sieg könnte die Sandweg-Mannschaft am Gastgeber vorbeiziehen und Vierter werden. Doch beim Hinspiel in Göttingen siegte das Türkische Team mit 2:1. Insgesamt hat Vahdet nur zweimal in 19 Spielen verloren – eine harte Nuss. Auf keinen Fall zum Kader der Schwarz-Weißen gehören wird Robin Hartwig. Der Mittelfeld-Spieler muss aufgrund seiner Gelb-Roten-Karte im Spiel gegen Lebenstedt eine Sperre absitzen.

Außerdem in der Landesliga

Sa - 09.03. 15:00 Uhr
Vorsfelde - SV Lengede
So - 10.03. 15:00 Uhr
Fort. Lebenstedt - Hillerse
Kästorf - Freie Turner
Goslarer SC - Lehndorfer TSV 

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