06.11.2017

First togetherness – Christoph Rickels zu Gast im Auestadion

Beim Spiel des KSV Hessen Kassel gegen die TuS Koblenz am 05. November begrüßte der KSV Christoph Rickels im Auestadion. Christoph Rickels lag nach einem tätlichen Angriff vier Monate im Koma und muss seitdem mit einer halbseitigen Lähmung kämpfen. Aufgrund dieser persönlichen Geschichte gründete er die Initiative first togetherness. Kurz vor Anpfiff des Spiel konnten die Zuschauer im Stadion einen kurzen Videospot über Christoph Rickels auf der Stadionleinwand sehen: Video.

Danach schilderte Christoph Rickels sein Anliegen in eindringlichen Worten. Er will sein persönliches Schicksal nutzen, um Jugendliche vor Gewalt und ihren Folgen zu warnen und zu einem größeren gesellschaftlichen Miteinander zu animieren. Dafür setzt er sich bundesweit u.a. in Schulen, sozialen Einrichtungen und für die Sepp Herberger Stiftung des DFB ein.
Ein live-Auftritt unmittelbar vor einem Fußballspiel war aber selbst für ihn eine Premiere. Die Zuschauer im Stadion zeigten sich im Anschluss merklich beeindruckt. „Christoph Rickels ist ein Vorbild für uns alle. Nicht der Hass gegen die Gewalttäter, die ihn zu einem behindertem Menschen gemacht haben, sondern der Kampf gegen Gewalt auch in und um Fußballstadien bestimmt sein Leben. Alle die Ihrer Faust gegen einen anderen Menschen erheben, sollten sich klar sein: Gewalt ist keine Lösung“ so KSV Vorstand Jens Rose.
Der KSV Hessen Kassel dankt Christoph Rickels für seine persönlichen und offenen Worte und sein herausragendes Engagement gegen Gewalt und hofft, dass durch seine Geschichte und vor allem sein daraus resultierendes Engagement andere Menschen für das Thema Gewalt und deren Folgen sensibilisiert werden können.
www.first-togetherness.com

Foto: Julia Jo Riedel. Dort zu sehen: v.l.n.r. Tobias Zeller (medienteam KSV), Christoph Rickels, Klaus Bachmann (medienteam KSV), Jens Rose (Vorstand KSV)

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