Spielbericht

Eisenbahnerinnen verabschieden sich aus dem Niedersachsenpokal

28. September 2021, 11:37 Uhr

Das Frauen-Oberliga-Team des ESV Rot-Weiß Göttingen hat die große Überraschung verpasst. Die Mannschaft von Trainer Kevin Martin unterlag im Achtelfinale des Niedersachsenpokals auf eigenem Platz dem klassenhöheren Regionalligisten VfL Jestburg mit 1:4 (1:3) und schied damit aus diesem Wettbewerb aus. 

Die bislang erfolgsverwöhnten Göttingerinnen  - mit zwei Siegen aus zwei Spielen steht der ESV auf Platz zwei der Oberliga-Tabelle - wurden von Spielbeginn an in die eigene Defensive gedrängt. Diesem Dauerdruck hielt die Abwehr nur zehn Minuten lang stand. Dann erzielten die Gäste, die aktuell in der Regionalliga Nord auf Platz sieben rangieren, das 1:0 durch Tania Rocha Ferreira. Das Spiel nahm also seinen erwarteten Verlauf. Doch nur zwei Minuten später schloss Janett Wochnik völlig überraschend den ersten richtigen Angriff der Heimelf mit einem schönen Schlenzer in das lange Eck zum Ausgleich ab. Groß war die Freude bei den Rot-Weiß-Mädels über den unverhofften Treffer. Das Tor änderte allerdings nichts am Spielgeschehen. Die Gäste diktierten mit technisch guten Spiel und hoher Laufbereitschaft die Partie. Ein Fehler im Spielaufbau sorgte in der 26. Minute für die erneute Führung des Favoriten durch den zweiten Treffer von Tania Rocha Ferreira. Nur drei Minuten später zeigte die großgewachsene Denise Michelle Meinberg großes Durchsetzungsvermögen: Sie köpfte den Ball nach einer Ecke sehenswert zum 3:1 für die Gäste ein. Damit ging es in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff war der Regionalligist zwar weiterhin tonangebend, die Deutlichkeit der Überlegenheit wurde jedoch kleiner. Der ESV Rot-Weiß konnte die Partie ausgeglichener gestalten und sein Tor sauber halten. In der 89. Minute erzielte Nele Heins das 4:1 und damit den Endstand in dieser Partie. Die Überraschung blieb zwar aus, das Eisenbahner-Team konnte jedoch den Wettbewerb mit erhobenem Haupt verlassen. 



Für die Mannschaft aus Göttingen steht bereits am Sonntag (10:30 Uhr) der nächste Höhepunkt an: Zum Spitzenspiel kommt der Tabellenführer Eintracht Braunschweig auf den Sportplatz an der Grätzeltraße. 

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