15.11.2018

Die Konstanz fehlte bisher

Das Kreisliga-Hinrunden-Fazit: Teil 1: FC HarzTor

Die Hinrunde der Kreisliga ist beendet. Die Teams werden sich in der ersten Hälfte des Winters auf den Hallenturnieren der Region tummeln und später in die schweißtreibende Vorbereitung auf die Rückrunde stürzen. Gökick lässt die Hinrunde der Saison 2018/19 Revue passieren und schaut noch einmal auf die Besonderheiten der einzelnen Teams und der gesamten Spielklasse. Dazu hat die Redaktion auch die Trainer der Liga befragt. Der Ball ruht, doch im Hintergrund laufen bereits die Planungen für die Rückrunde. Wer wird sich verstärken, worauf wird der Fokus gerichtet?

Der SC HarzTor war als Vorjahres-Dreizehnter in die Saison gegangen. Somit dürfte Platz zehn in dieser Saison als Fortschritt gewertet werden. Allerdings besitzt das Team aus Bad Lauterberg nur drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Sollte TuSpo Petershütte II am Sonntag im abschließenden Spiel der Hinrunde – das Nachholspiel gegen den SC Rosdorf – gewinnen, würde sich der Vorsprung auf den gefährdeten Bereich der Tabelle sogar auf nur einen Punkt reduzieren und das Harzer Team sogar auf Platz elf abrutschen. Die Bilanz der Mannschaft von Trainer Kenneth Schuller: Fünf Siege, drei Remis und acht Niederlagen. Das Torverhältnis von 24:37 lässt ein Manko in der defensiven Arbeit des Teams vermuten. Doch das sieht der Trainer etwas anders.

„Wir wollten 20 Punkte zur Winterpause haben, das haben wir nicht ganz erreicht. Wir sind aber mit 18 Punkten in dem Bereich, der den Kampf um den Klassenerhalt anführt.“, zieht Kenneth Schuller eine realistische Bilanz. „Uns fehlt ein wenig die Konstanz. Tolle Leistungen, wie in Breitenberg (3:0) wechselten mit Ergebnissen ab, mit denen wir nicht zufrieden sein können, weil wir gegen direkte Konkurrenten zu Hause nicht gewonnen haben, wie gegen Rosdorf (2:3), Dorste(1:2) und Groß Schneen (1:1). Hier könnte ich mir aber vorstellen, dass es für uns ein Vorteil ist, wenn wir die Rückspiele beim Gegner austragen.“, so der Coach. Außerdem fehle ihm die Torgefahr aus dem Mittelfeld heraus. Bisher seien lediglich Serhat Akdas (8) und Marvin Strauß (5) in Erscheinung getreten. Das sei in des Trainers Augen zu wenig. Daran müsse das Team in der Vorbereitung auf die Rückrunde arbeiten, würde gern auch mal ein Tor aus der zweiten Reihe sehen. „Wir haben junge, talentierte Leute in der Hinterhand, die wir behutsam heranführen.“, sieht der Coach Hoffnung in der Zukunft. Die große Anzahl an Gegentoren sei dabei in seinen Augen aber der Ausdruck des offensiven Willens seines Teams, das oft nach Ballverlusten in Konter gelaufen sei. Zur Personalsituation verrät der Coach, dass im Winter zwei weitere, junge Leute zum Team stoßen werden. Marvin Strauß wird trotz seines Studiums in Potsdam beim Team bleiben. Am 19. Februar bittet der Trainer seine Jungs zum Aufgalopp in die Vorbereitung. Vier Wochen intensives Training sollen folgen, bevor es am 17. März mit dem Spiel beim SC Rosdorf – eine vielleicht richtungsweisende Partie – in die Rückrunde geht.

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